
Bildgebende Verfahren: Röntgen, CT, MRT und Ultraschall
Originalartikel: www.flexikon/doccheck/Bildgebende-Verfahren.de und www.quarks/gesundheit/medizin/chancen-und-risiken-von-bildgebenden-verfahren.de und www.neue-apotheken-illustrierte/die-gesundheit-vermessen.de
Bildgebende Verfahren ermöglichen es Ärzten, Organe sichtbar zu machen und unterstützen sie dadurch bei der Diagnose von Krankheiten, Verletzungen und anderen gesundheitlichen Problemen.
Häufig verwendete Verfahren sind: Röntgen, CT, MRT und Ultraschall. Lesen Sie hier, wie sie funktionieren und was die Unterschiede zwischen ihnen sind.
1. Röntgen
Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Strahlen, ähnlich wie Licht, aber mit höherer Energie. Bei einer Röntgenuntersuchung sendet ein Röntgengerät Strahlen durch den Körper, die auf der anderen Seite auf einem strahlenempfindlichen Film treffen. Je nach Gewebe werden die Strahlen unterschiedlich stark absorbiert. Knochen, die dicht und schwer sind, absorbieren mehr Strahlen, so dass weniger Strahlen den Film erreichen. Sie erscheinen daher auf dem Röntgenbild hell, während weicheres Gewebe wie Muskeln und Organe mehr Strahlen durchlassen und daher auf dem Film dunkler erscheinen.
Röntgen eignet sich gut, zur Untersuchung von Knochen-(brüchen), Zahnproblemen sowie zur Untersuchung der Lunge und der weiblichen Brust.
Beim digitalen Röntgen wird der Film durch Detektoren ersetzt, die die Strahlen in elektronische Signale umwandeln und sie an einen Computer weiterleiten. Der Vorteil des digitalen Röntgens besteht darin, dass die Strahlenbelastung geringer ist und die Bilder unmittelbar zur Verfügung stehen, da kein Film entwickelt werden muss.
2. CT (Computertomographie)
Die Computertomographie ist eine erweiterte Form der Röntgentechnologie. Bei einem CT kreist ein Röntgengerät in einer kurzen Untersuchungsröhre um den liegenden Patienten und erstellt dabei viele einzelne Bilder (dünne Schnitte/Querschnittsbilder) seines Körpers von allen Seiten. Ein Computer verarbeitet diese Bilder und erstellt ein detailliertes 3D-Bild der inneren Strukturen.
Die Strahlendosis ist allerdings höher als beim klassischen Röntgen. Dafür stehen die Ergebnisse unmittelbar zur Verfügung. Eine CT-Untersuchung wird daher häufig bei komplexen Verletzungen, bei Notfällen, Tumoren, inneren Blutungen oder sehr unruhigen Patienten eingesetzt.
3. MRT (Magnetresonanztomographie)
Wie beim CT liegt der Patient in einer großen Röhre, die ein starkes Magnetfeld erzeugt. Die Wasserstoffatome im Körper reagieren auf das Magnetfeld und senden Signale aus, die von einem Computer in Schicht-Bilder umgewandelt werden. Das MRT ist besonders gut darin, Weichteile wie Muskeln, Bänder und das Gehirn darzustellen. Im Gegensatz zum Röntgen und CT ist der Körper beim MRT keiner schädlichen Strahlung ausgesetzt.
4. Ultraschall / Sonographie
Ultraschall nutzt nicht hörbare, hochfrequente Schallwellen. Diese sendet das Ultraschallgerät über den Kopf des Gerätes in den Körper. Treffen die Schallwellen auf Gewebe oder Organe, werden sie wie ein Echo reflektiert und ein Computer wandelt die zurückgeworfenen Schallwellen in Bilder um. Ultraschall ist unschädlich, da keine ionisierende Strahlung verwendet wird. Deshalb wird es häufig
in der Schwangerschaft zur Überwachung des Ungeborenen eingesetzt, aber auch zur Untersuchung von Organen wie Herz, Leber, Schilddrüse und Nieren.
Bei Fragen zu medizinischen Berichten o.g. Untersuchungsmethoden, hilft entweder die Internetseite www.befunddolmetscher.de oder www.was-hab-ich oder Sie bringen Ihre Berichte mit und wir schauen uns die gemeinsam an.
Jörg Viehweg – Ihr Heilpraktiker in Hilden, Chiropraktik und Osteopathie